emscherwetter

Wissen was das Wetter bringt

Kategorie: Allgemein

März 2019

22.3.2019 – 18:00 Uhr

Bei dem traumhaften Wetter heute hat es sich leider nur um eine Eintagsfliege gehandelt. Schon morgen verschwindet die Sonne hinter Wolken und die Temperaturen schaffen es gerade mal noch auf 12°.

Wie geht es weiter?

Wie schon gestern berichtet stellt sich die Wetterlage vorübergehend um. Das Hoch wird auf den Atlantik gedrängt und an dessen Ostflanke strömt feuchte Luft aus Norden zu uns. Leichte Niederschläge sind am Sonntag und Montag möglich.
Doch dann wird das Hoch von anrückenden Tiefs aus Richtung Neufundland wieder zurückgedrückt, wie man oben auf der Karte vom kommenden Donnerstag sehen kann. Dann kommen wir auch wieder in den Genuss neuer Warmluftzufuhr.

——————————-

21.3.2019 – 14:30 Uhr

Morgen scheint die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel, der Wind weht schwach, die Temperaturen knacken sehr wahrscheinlich die 20°-Marke.

Wie geht es weiter?

Die Temperaturen am Freitag sind für diese Jahreszeit deutlich zu warm. Und so stellt sich das Wetter am Wochenende auch wieder um. Auf der Grafik vom Montag sieht man ein Tief über der Ostsee, welches das Hoch Richtung England zurück drängt. Damit dreht die Strömung auf nördliche Richtungen und lässt die Temperaturen in der neuen Woche markant fallen, Tageswerte um die 10° sind dann noch realistisch. Niederschlag spielt weiterhin eine untergeordnete Rolle, ganz trocken wird es bis Dienstag aber nicht bleiben.

————–

18.3.2019

Das letzte Tief aus der Serie der letzten Wochen ist nun abgezogen und es setzt sich zunehmend trocknere und mildere Luft bei uns durch. Die Temperaturen steigen nach leichtem Nachtfrost schon wieder in den zweistelligen Bereich an.

Wie geht es weiter?

Rückseitig des abziehenden Tiefs über dem Baltikum fließt noch kühle Luft aus nördlichen Richtungen zu uns ein. Im Laufe der Woche setzt sich jedoch mehr und mehr das Hoch über den Azoren bei uns durch und lässt mit zunehmendem Sonnenschein die Temperaturen weiter ansteigen. Die Modelle berechnen erst einmal bis Monatsende keinen weiteren, nennenswerten Niederschlag. Wie es sich mit den Temperaturen verhält hängt im weiteren Verlauf davon ab, wo sich das Hoch positioniert. Berechnet wird derzeit ab dem 23. März eine Lage einerseits über dem Ärmelkanal, was uns in einer wärmeren Strömung belassen würde. Das europäische Modell berechnet die Lage des Hochs westlich von England, was uns in eine nördliche Strömung verfrachten würde. Damit würden auch wieder Störungen mit einfließen und die Temperaturen würden deutlich zurück gehen. Die nächsten Tage werden zeigen, welches Modell sich durchsetzen wird.

——————————-

14.3.2019 – 19:00 Uhr

Auch morgen bleibt es meistens bedeckt und es regnet immer wieder. Das neue, aufziehende Tief führt dabei milde Luftmassen heran, die Temperaturen steigen auf bis zu 13°.

Wie geht es weiter?

Die Karte zeigt uns den Montag, das vorerst letzte Tief dieser lang andauernden Serie zieht nach Osten ab und führt auf seiner Rückseite vorübergehend Kaltluft zu uns, nachts ist Frost möglich. Nachfolgend dehnt sich das Hoch über den Azoren zu uns aus und führt eine ruhigere, trocknere Witterungsperiode ein. Doch ist diese auch nachhaltig?
Das europäische Modell berechnet, dass sich das Azorenhoch zum 24. März nach Norden aufkeilt, damit würde die zuvor gebildete Hochdrückbrücke über Europa in sich zusammenfallen und es würde sich eine neue Situation einstellen. Wie diese aussieht, hängt von der Lage des Hochs ab. Wir bleiben am Ball.

——————————-

11.3.2019 – 21:55 Uhr

Morgen geraten wir in die Vorderseitenanströmung des nächsten Tiefs, welches auf dem Weg zu uns ist. Damit steigen die Temperaturen wieder in den zweistelligen Bereich an. Der Wind bleibt weiterhin ein Thema, in den nördlichen Landesteilen regnet es öfters, gegen Abend auch im Rest des Landes.

Wie geht es weiter?

Der Blick geht zum 19. März. Die Wettermodelle berechnen um diesen Termin einen Wetterumschwung. Danach dehnt sich das Azorenhoch nach Europa aus, lenkt die Tiefs um uns herum und lässt mit einer südwestlichen Strömung die Temperaturen ansteigen. Sturm und Regen wären dann erstmal Geschichte.

——————————–

10.3.2019 – 19:45 Uhr

Nach dem Sturm ist vor dem Sturm. Nach Durchzug des Sturmtiefs von heute Nachmittag erwartet uns morgen Wetter mit allen Zutaten, vereinzelt blickt die Sonne kurz durch die Wolken, ansonsten ist bei stürmischem Wind mit Schnee-/Graupel-/Regenschauern zu rechnen. Die Temperaturen bleiben im einstelligen Bereich hängen.

Wie geht es weiter?

Schon am Mittwoch steht das nächste Tief vor der Tür – mit altbewährten Zutaten wie kräftigem Wind und Schauern. So extrem wie heute wird es nicht werden.
Auch in den Tagen danach dominiert Tiefdruckbestimmtes Wetter, eine wirkliche Änderung deuten die Wettermodelle für die letzte Märzdekade zwar an, doch noch ist das zu vage und nicht spruchreif.

——————————

9.3.2019 – 21:30 Uhr

Eine weiterhin stabile Westwetterlage sorgt bei uns für wechselhaftes Wetter, so auch morgen. Sturmböen gepaart mit kräftigen Schauern, vormittags auch teils länger anhaltender Regen, bei Tagestemperaturen von 10°.

Wie geht es weiter?

Eine weiterhin ununterbrochene Kaltluftzufuhr über Neufundland befeuert die Tiefdruckaktivität über dem Atlantik, in rascher Abfolge passieren sie uns von West nach Ost. Daran wird sich auch in der zweiten Märzdekade nichts ändern. Das Hoch über den Azoren liegt weiter in Lauerstellung. Wann es aktiv wird und positiven Einfluss auf unser Wetter nehmen wird, bleibt abzuwarten.

—————————–

4.3.2019 – 19:15 Uhr

Das Sturmtief vom Rosenmontag ist über die Ostsee abgezogen, auf der Rückseite fließt kühle Meeresluft ein. Morgen erwartet uns bei Temperaturen von bis zu 11° ein Wechselspiel von Wolken und Sonne.

Wie geht es weiter?

Man sieht hier das über die Ostsee nach Russland abgezogene Sturmtief vom Rosenmontag, auf dessen Rückseite vorübergehend kalte Meeresluft Einzug hält.

Schauen wir uns den Mittwoch einmal an:

Das Tief, dass am Dienstag noch südlich von Island auf dem Atlantik lauerte, macht sich über England auf den Weg zu uns. Auf dessen Vorderseite strömt warme Luft aus Süden zu uns, nach dessen Durchzug dann wieder kalte. So geht das Spiel erst einmal weiter, am linken Bildrand ist schon das nächste, komplexe Gebilde zu sehen, welches sich auf den Weg zu uns macht.

——————————

3.3.2019 – 21:00 Uhr

Das Tief über der Nordsee lässt morgen den Wind mächtig aufleben. Der Rosenmontag wird von schweren Sturmböen, Regen und vereinzelten Gewittern begleitet, die Temperaturen erreichen etwa 12°.

Wie geht es weiter?

Bis Mitte des Monats bleibt uns die stramme Westwetterlage definitiv erhalten, Schauer, Sturm, auch eingelagerte Gewitter lassen der Sonne keinen Platz, sie wird sich in dieser Zeit als Mangelware erweisen, der ein gelegentlicher Blick durch die Wolken gelingt.

—————————–

1.3.2019 – 20:55 Uhr

Der morgige Tag wird relativ entspannt, es bleibt größtenteils trocken und grau, die Sonne hat so gut wie keine Chance. Bei Temperaturen bis 12° weht ein mäßiger Westwind.

Wie geht es weiter?

Der Blick geht zum 7. März – ein gewohntes Bild des letzten Tage: Das Hoch der letzten Wochen hat sich zu den Azoren zurück gezogen und Atlantiktiefs haben die Regie übernommen. Die Wettermodelle berechnen ab Sonntag bis zum 16. März eine dynamische Westwetterlage. Heißt: Ein Tief jagt das nächste über uns hinweg. Dabei spielen kräftige Schauer und stürmische Winde eine große Rolle, die Temperaturen gehen je nach Lage des Tiefs rauf und runter, winterliche Temperaturen bleiben dabei jedoch außen vor. Es kommen stürmische Zeiten auf uns zu.

——————————–

Februar 2019

28.2.2019 – 21:05 Uhr

Die dominierende Farbe des Himmels ist morgen grau, immer wieder fallen Schauer, örtlich auch mit Gewittern begleitet. Hin und wieder findet die Sonne kurz den Weg durch die Wolken. Der Wind weht mäßig aus westlichen Richtungen bei Temperaturen von maximal 9°.

Wie geht es weiter?

Erneut richten wir den Blick auf den Rosenmontag. Nach aktuellen Berechnungen zieht der Kern eines Tiefs über die Nordsee, damit würden die Karnevalshochburgen im Hauptsturmfeld liegen. Die nächsten Tage werden die Lage konkretisieren, es bleibt sehr spannend.

——————————-

26.2.2019 – 21:10 Uhr

Den letzten Frühsommertag sollten wir morgen genießen, denn schon ab Donnerstag wird der Wetterwechsel eingeleitet. Wir werden morgen nochmal mit Temperaturen mit bis zu 20° verwöhnt.

Wie geht es weiter?

Der Blick richtet sich heute noch einmal für alle Jecken auf den Rosenmontag. Die Modelle verfestigen die Prognosen für einen stürmischen Tag, an dem immer wieder Regen fällt. Die Kostüme sollten gut festgemacht werden.

——————————–

25.2.2019 – 21:50 Uhr

Noch etwas wärmer als heute wird es morgen mit 19° bei weiterhin viel Sonnenschein, der Höhepunkt wird uns am Mittwoch präsentiert, an manschen Orten dürfte die 20°-Marke fallen.

Wie geht es weiter?

Heute werfen wir einen Blick auf den Rosenmontag. Ab Donnerstag verlässt uns das Hoch in Richtung Azoren und ab Anfang kommender Woche übernehmen Tiefs vom Atlantik die Regie. Am Montag dürfte es sehr windig bis stürmisch werden, da sind sich die Wettermodelle relativ einig. Auch Regentropfen mischen sich unter die Kamelle.

——————————–

24.2.2019 – 17:10 Uhr

Langsam ziehen die Temperaturen tagsüber an, nach -2° in der Nacht erreichen wir morgen bei wolkenlosem Himmel 17°. Der Wind macht sich nicht bemerkbar.

Wie geht es weiter?

Weiterhin liegt das Hochdruckbollwerk direkt über uns und sorgt so für ruhiges, viel zu warmes Winterwetter. Doch wie schon an den Vortagen beschrieben sind die Tage des Hochs gezählt. Doch bis dahin können wir noch viel Sonne genießen, der wärmste Tag wird der Mittwoch werden.

——————————–

23.2.2019 – 19:15 Uhr


Schönes, aber auch langweiliges Wetter. Wie gehabt, auch morgen Sonne pur bei Temperaturen um 14°, nachts bei Aufklaren leichter Frost. Der Wind weht schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Wie geht es weiter?

Ein Blick auf den ersten Frühlingstag. Bis zum Monatsende ändert sich erst einmal nichts, dann verlagert sich das Hoch Richtung britische Inseln und dann weiter zu deren Azoren, die Strömung dreht auf Nordwest und dann auf Südwest. Damit wird der Weg für Tiefdruckgebiete vom Atlantik freigemacht und die Wetterlage wird sich grundlegend umstellen.

——————————–

20.2.2019 – 18:00 Uhr

Morgen wird die Sonne zur Kategorie Mangelware gehören, der Himmel gestaltet sich größtenteils in der Farbe grau, bis auf ein paar verirrte Tropfen bleibt es bei Temperaturen um die 12° aber trocken.

Wie geht es weiter?

Die drei Hochdruckzentren über Skandinavien, Deutschland und dem Mittelmeer vereinen sich zum Wochenende und sorgen ab Samstag für reichlich Sonnenschein, dabei wird das Thermometer wahrscheinlich die 15°-Marke nicht überschreiten.

——————————-

19.2.2019 – 20:45 Uhr

Ähnliches Bild wie heute: In der Nordhälfte bleibt es grau, sonst scheint morgen immer mal wieder kurz die Sonne bei Temperaturen um die 11°. Ab Donnerstag steigen die Temperaturen wieder an.

Wie geht es weiter?

Bis zum 27. Februar bleibt das Hochdruckgebiet über uns dominant, dann zieht es sich auf den Atlantik Richtung Azoren zurück und macht den Weg für die Tiefs aus Westen frei. Die Wettermodelle berechnen aktuell zum Monatswechsel einen markanten Wetterumschwung. Es gerät wieder Bewegung in die Wetterküche.

——————————-

18.2.2019 – 20:05 Uhr

Morgen gehen die Temperaturen etwas zurück, in den frühen Morgenstunden können vereinzelt ein paar Tropfen Regen fallen. Ansonsten ist es bedeckt, hin und wieder schaut die Sonne durch die Wolken. Der Wind wehr schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen.

Wie geht es weiter?

Der Blick geht heute Richtung Wochenende. Am Freitag ist wieder ein Hoch über uns aktiv und lässt die Temperaturen Richtung 16° ansteigen. Zum Beginn des meteorologischen Frühlings prognostizieren die Wettermodelle, dass sich das Hoch auf den Atlantik Richtung Azoren zurückzieht und den Weg für die atlantische Tiefdruckrinne freimacht. Damit würde wieder ein nasskalter, wechselhafter Wettercharakter die Herrschaft übernehmen.

——————————-

17.2.2019 – 20:40 Uhr

Auch morgen dominiert das Hoch über Südosteuropa unser Wetter und versorgt uns mit viel Sonne und Tagestemperaturen um die 16° bei einem schwachen Wind aus südlichen Richtungen.

Wie geht es weiter?

Das Hoch zieht sich kurzzeitig nach Süden zurück und lässt dem Tief über dem Atlantik die Möglichkeit, die Nordhälfte Deutschlands am Dienstag mit etwas Regen zu versorgen. Zum Wochenende positioniert und verstärkt sich das Hoch wieder über Deutschland. Der meteorologische Winter, der ja am 28. Februar endet, ist damit endgültig Geschichte.

——————————–

16.2.2019 – 15:55 Uhr

Morgen scheint die Sonne wieder von einem fast wolkenlosen Himmel und treibt die Tagestemperaturen bis auf 16° in die Höhe. Der Wind weht schwach aus südwestlichen Richtungen.

Wie geht es weiter?

Schauen wir bei dieser langweiligen Wetterlage einmal auf den Dienstag, das Hoch wird kurzzeitig etwas nach Süden zurückgedrängt, die Ausläufer eines Tiefs über Skandinavien streifen den Norden, Westen und Osten und bringen etwas Regen. Dieser Einbruch ist jedoch schnell vorbei und das Hoch baut sich wieder nach Norden auf. Weiterhin ist vom Winter nichts in Sicht.

——————————–

14.2.2019 – 20:05 Uhr

Von einem meist wolkenlosen Himmel scheint morgen rund 9 Stunden die Sonne, dabei klettert das Thermometer Richtung Niederrhein auf 17°, im Osten auf rund 15°. In der Nacht ist bei Aufklaren leichter Frost zu erwarten.

Wie geht es weiter?

Morgen liegt das Zentrum des umfangreichen Hochs über Tschechien und führt sehr milde Luft aus der Mittelmeerregion zu uns. Die Modelle sind sich weitestgehend einig, dass das Hochdruckwetter den Rest des Februars Bestand haben wird und damit den 11. zu warmen Monat in Folge produziert.

——————————–

13.2.2019 – 20:45 Uhr

Ganz im Norden und im Osten können noch Wolkenfelder durchziehen, ansonsten scheint die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Die Temperaturen erreichen nach 1° in der Nacht bis zu 13° am Tage.

Wie geht es weiter?

Der Kern des Hochs liegt morgen über Deutschland, damit wird der Warmluftmotor gestartet, an der Westseite wird Warmluft aus Süden angesaugt, die Temperatur kann zum Wochenende bis auf zu 17° in der Rheinebene ansteigen. Auch in der kommenden Woche wird das Hoch unser Wetter bestimmen.

——————————–

11.2.2019 – 19:15 Uhr

Letzte Regenschauer ziehen Heute Nacht ab, die Temperaturen gehen bis nahe an die 0°-Grenze zurück.
Der Tag morgen gestaltet sich größtenteils in tristem Novembergrau, die Temperaturen steigen bis au 8°, es bleibt trocken.

Wie geht es weiter?

Heute machen wir bei dem Blick auf die Großwetterlage einen Sprung auf Freitag, den 15. Februar. Da befinden wir uns meteorologisch gesehen am Ende der letzten Winterdekade. Doch die Temperaturen erinnern da schon eher an Frühling.
An der orangen Farbe über dem Nordwesten erkennt man die Erwärmung, die schon etwa 15° erreichen dürfte. Verursacher dafür ist das Hoch mit Kern über der Tschechei und Polen. An seiner Westflanke wird milde Luft aus der westlichen Mittelmeerregion zu uns geführt, diese wird weit bis nach Osteuropa transportiert. Das Hoch wirkt wie ein Bollwerk, die Tiefs vom Atlantik müssen auf ihrem Weg nach Osten weit über Nordskandinavien ausweichen. Sollte sich das nicht noch schnell ändern, hat der Winter für diese Saison sein Leben ausgehaucht.

——————————-

10.2.2019 – 14:15 Uhr

Auf der Rückseite des abziehenden Tiefs vom Sonntag zieht vorübergehend kältere Luft aus Norden ein. Letzter Regen zieht ab und die Sonne lässt sich öfters zwischen den Wolken blicken. Die Temperaturen erreichen morgen etwa 8° nach 4° in der Nacht.

Wie geht es weiter?

Wenn man sich die Karte anschaut ist schnell klar, wo die Reise hingeht: Nicht Richtung Winter! Ab Dienstag verstärkt sich ein Hoch mit Kern über Westeuropa und leitet die Tiefs über Skandinavien um. Das bedeutet für uns: Ruhiges Hochdruckwetter. Für winterliche Temperaturen liegt es jedoch an der falschen Stelle, eine Lage über Skandinavien wäre die Richtige, um die Kaltluft zu uns zu führen.
Mit dieser Lage nun wird milde Luft zu uns geführt, was die weiteren Chancen für einen Kaltwinter dahinschmelzen lässt.

——————————

9.2.2019 – 23:30 Uhr

Heute Nacht zieht aus Belgien her Regen auf, der sich morgen so ziemlich den ganzen Tag hartnäckig hält, dabei sind auch einzelne Gewitter möglich. Der Wind weht stark, in Böen sind auch Orkanböen, speziell in den Bergregionen, möglich.
Die Temperaturen pendeln am Tag um die 10°, in der Nacht sinken sie auf 7° ab.

Wie geht es weiter?

Ab Montag, nach Abzug des Tiefs vom Wochenende, setzt sich Hochdruckeinfluss durch, das Wetter beruhigt sich, die Sonne wird oft zu sehen sein. Die Temperaturen sinken nachts örtlich leicht unter den Gefrierpunkt, tagsüber steigen sie ab Mittwoch wieder in den zweistelligen Bereich.

——————————

8.2.2019 – 21:10 Uhr

Ein Sturmtief verlagert sich morgen zur Nord- und Ostsee. An seiner Südflanke kommt es etwa nördlich einer Linie Köln – Dresden zu schweren Sturmböen, an der Küste zu Orkanböen. Vormittags kann noch Regen fallen, ab Mittag lockert es auf und die Sonne kann sich zeigen. Die Temperaturen erreichen 8 – 10°.

Wie geht es weiter?


Am Sonntag zieht ein Randtief über den Norden Deutschlands. Noch ist die genaue Zugbahn unklar, verläuft es ganz im Norden, werden wir es in NRW mit schweren Sturmböen bis hin zu Orkanböen zu tun haben, verläuft es über NRW, dann wird der Wind eine untergeordnete Rolle spielen, dafür wird dann ordentlich Regen fallen.

——————————

7.2.2019 – 18:50 Uhr

Mit einer kräftigen, südwestlichen Strömung gelangt für diese Jahreszeit zu milde Luft zu uns. Morgen ist es überwiegend stark bewölkt, die Sonne kann man mit etwas Glück hier und da kurz sehen. Die Temperaturen erreichen um die 10°. Der Wind weht stark aus westlichen Richtungen.

Wie geht es weiter?

Das Sturmtief bei England mit einem Kerndruck von nur 960 hpa erzeugt in Kombination mit dem Hoch bei Spanien kräftige Winde und führt warme Luftmassen nach Europa. Am Wochenende zieht das Sturmtief nach Skandinavien und versorgt uns dabei mit Regen und heftigen Sturmböen, die im Norden und in Berglagen Orkanstärke erreichen können.

——————————

6.2.2019 – 20:35 Uhr

Ab morgen nimmt der Wind aus westlichen Richtungen zu, die Temperaturen erreichen Jahreszeit untypische 10° nach etwa 6° in der Nacht.
Vormittags zieht etwas Regen durch, ab Mittag lässt sich dann auch wieder die Sonne blicken.

Wie geht es weiter?

Ein mächtiger Tiefdruckkomplex zieht von Island kommend über die Nordsee nach Skandinavien, erste Ausläufer erreichen uns morgen, wobei im Norden der Wind schon ordentlich zulegt. Am Wochenende liegt das Tief dann zwischen England und Skandinavien, in der Nordhälfte Deutschlands herrscht starker Wind mit teils heftigen Sturmböen vor.
Ab Montag gelangen wir dann auf die Rückseite des abziehenden Tiefs und die Temperaturen gehen wieder zurück in den Frostbereich.

——————————

4.2.2019 – 21:00 Uhr

Die erste frostfreie Nacht seit langem steht uns bevor, mit Temperaturen von 3° und Höchstwerten von 7° geht die Tendenz deutlich nach oben. Morgen ist es meist grau, mit viel Glück lässt sich die Sonne auch mal blicken. Der Wind weht schwach aus westlichen Richtungen.

Wie geht es weiter?

Morgen und Mittwoch ist noch eine Hochdruckbrücke von den Azoren bis nach Russland aktiv, die uns trockenes, ruhiges Wetter beschert.
Doch dann setzen sich wie angekündigt die Tiefdrucksysteme vom Atlantik durch und sorgen mit viel Wind und immer wiederkehrenden Niederschlägen für einen unruhigen, nasskalten Wettercharakter. Die Modelle bleiben dieser Prognose treu. Danach hat Winterwetter vorerst bei uns keine Chance.

——————————

3.2.2019 – 17:10 Uhr

Wir liegen wie in einem Sandwich zwischen einem Tief im Norden und einem Hochdruckkeil über den Alpen in Zufuhr von langsam milder werdenden Luftmassen.
Im Süden morgen mehr Sonne als im Norden, wo doch mehr Wolkenfelder durchziehen. Es bleibt trocken bei Temperaturen zwischen -2° in der Nacht und bis zu 6° am Tage.

Wie geht es weiter?

Bis zur Wochenmitte verbleiben wir in einem relativ ruhigen Wetterumfeld, doch danach wird es ungemütlich. Schuld ist das Wetter über dem amerikanischen Kontinent. Der massive Kaltlufteinbruch der letzten Woche über Kanada und USA wird über dem Atlantik ein Feuerwerk der Tiefdruckgebiete auslösen, welche in rascher Abfolge zumindest erst einmal bis Monatsmitte über uns hinweg ziehen. Dabei werden auf der Vorderseite milde, auf der Rückseite kalte Luftmassen zu uns geführt, Wind und Regen werden dabei eine große Rolle spielen.

——————————

2.2.2019 – 20:30 Uhr

Viel Grau begleitet uns morgen noch zuerst, im Süden sind noch einzelne Niederschläge möglich, ab Mittag lässt sich aber immer mehr die Sonne blicken.
Die Temperaturen erreichen nach leichten Minusgraden in der Nacht am Nachmittag bis zu 5°.

Wie geht es weiter?

Das Hoch westlich von Spanien richtet einen Keil zu uns aus, der bis Mitte der Woche für ruhiges Wetter sorgt, danach werden sich die Tiefs vom Atlantik wieder durchsetzen. Nach den Wettermodellen hat ein richtiger Winter derzeit keine Chance, im Gegenteil, die Temperaturen dürften sich deutlich im Plusbereich ansiedeln.

Winter 2018/2019

31.1.2019 – 18:00 Uhr

Heute Nacht und morgen früh beeinflusst den Westen ein Tief, es bringt anfangs Schnee und später Regen, was zu gefährlicher Glätte führen kann. Morgen lässt sich dann auch hin und wieder die Sonne blicken, die Temperaturen steigen vorderseitig des Tiefs bei südlichen Winden auf 6°.

Wie geht es weiter?

Am Samstag überquert uns das Tief Richtung Polen, nach Durchzug dreht der Wind auf nördliche Richtungen und lässt die Temperaturen wieder sinken.
In der kommenden Woche wird sich das Wetter durch das Ausdehnen des Hochs westlich von Spanien vorübergehend etwas beruhigen.

——————————–

30.1.2019 – 20:25 Uhr

Die Schneefälle im Westen von heute klingen in der Nacht und morgen früh langsam ab. Der Tag morgen gestaltet sich wechselhaft, nach letzten Schneefällen kann sich auch die Sonne zeigen, die Temperaturen erreichen tagsüber im Flachland 2° nach frostigen -2° in der Nacht.

Wie geht es weiter?
Keine Veränderung der Aussichten für einen nachhaltigen Winter im Flachland hier bei uns im Westen. Durch den aktuell massiven Kaltluftausbruch in den USA und Kanada wird die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik weiter befeuert. So bleibt es bei uns auch weiterhin beim nasskalten Witterungscharakter.

——————————–

29.1.2019 – 20:30 Uhr

Umgeben von Tiefs bleibt es auch morgen nasskalt. Am Vormittag setzt im Rheinland Schneefall ein, der sich im Laufe des Tages weiter nach Nordosten Richtung Ruhrgebiet und Münsterland ausweitet. Mit Straßenglätte muss vielerorts gerechnet werden. Die Temperaturen bleiben um den Gefrierpunkt hängen.

Wie geht es weiter?
Die Winterauswüchse mit Schnee und Eis im Flachland bleiben erst einmal noch Eintagsfliegen. Das Hoch über den Azoren wurde von den Tiefs auf dem Atlantik in seine Schranken gewiesen und macht noch keine Anstalten, dagegen anzukämpfen und ihnen den Weg abzuschneiden. Damit bleibt es im Flachland nasskalt, oberhalb etwa 400m dagegen bleibt es winterlich.

——————————-

28.1.2019 – 18:15 Uhr

Nasskalt – das ist das Schlagwort für das Wetter morgen im Westen. Wir liegen weiterhin im Wirkungsbereich von nacheinander durchziehenden Tiefs, Schauer gehen bis in die Niederungen als Schnee nieder, dann wieder in Regen und die Sonne lässt sich dann auch hin und wieder blicken, es bleibt beim Auf und Ab. Aufpassen sollte man aber auf jeden Fall auf den Straßen, es kann überall glatt werden.

Wie geht es weiter?
Wie man oben auf der Karte sieht: Der Tiefdrucktransport von West nach Ost reißt nicht ab, das Hoch über den Azoren hat nicht die Kraft, sich dagegen zu stemmen. Somit bleibt es vorerst bei diesem Mischmasch-Wetter.

——————————-

27.1.2019 – 20:30 Uhr

Das nach Osten ziehende Tief führt auf seiner Rückseite wieder etwas kältere Luft heran. Die Temperaturen erreichen morgen bei uns im Westen nur noch um die 4°, die nächtlichen Werte sinken Richtung Gefrierpunkt. Auch morgen begleitet uns der Regen durch den Tag, dazwischen mischen sich aber auch Graupel- und einzelne Schneeschauer.

Wie geht es weiter?
Weiterhin hat der Winter im Flachland des Westens keine Chance, es wird gelegentlich schneien, aber zum Ausbilden einer Schneedecke bietet der Januar durch die Plusgrade keine Gelegenheit. Es bleibt beim nasskalten Witterungscharakter.

——————————–

26.1.2019 – 21:10 Uhr

Mit Tagestemperaturen vonund nächtlichen Tiefstwerten von 5° bleibt es hier im Westen deutlich zu mild für diese Jahreszeit. Das Tief über der Nordsee führt die angewärmte Meeresluft aus Westen zu uns.
Sonne ist morgen kein Thema, dafür bleibt uns das nasse Grau von heute treu.

Wie geht es weiter?
Rückseitig des abziehenden Tiefs wird wieder vorübergehend kältere Luft aus Norden zu uns transportiert. Da diese Luftmassen jedoch weiterhin den Weg über die warme Nordsee nehmen müssen, ist ein Winter nach wie vor noch nicht in Sicht.

———————-

25.1.2019 – 17:00 Uhr


Heute Nacht und morgen überquert uns vom Atlantik her ein Tief Richtung Mittelmeer. Aktuell beginnt es im Münsterland und im Ruhrgebiet zu schneien, der Schnee geht schnell in Regen über, dabei wird es anfangs auf dem gefrorenen sehr glatt.
Morgen wird es milder, bei 8° dreht der Wind auf westliche Richtungen und immer wieder fällt Regen. Frost ist vorerst kein Thema mehr.

Wie geht es weiter?
Der Miniwinter ist erst einmal zu Ende. Nach Durchzug des Tiefs vom Wochenende dreht die Grundströmung wieder auf nord- bis nordwestliche Richtungen und die Temperaturen gehen wieder leicht zurück, ein wirklicher Winterdurchbruch ist aber durch die hohe Tiefdruckaktivität über dem Atlantik noch nicht greifbar.

———————-

23.1.2019 – 20:40 Uhr


Die Kaltluftzufuhr aus Osten hält vorerst an, dabei fallen bei uns im Westen die Temperaturen je nach Aufklaren auf bis zu -8° und bleiben auch tagsüber im Frostbereich. Die Sonne wird sich oft blicken lassen und der Wind weht schwach.

Wie geht es weiter?
Am Samstag überquert uns ein Tief, auf seiner Vorderseite wird milde Luft heran geführt und es fällt Niederschlag, der schnell in Regen übergeht.
VORSICHT!!! Auf dem gefrorenen Boden kann es dann sehr glatt werden.
Am Sonntag fließt dann rückseitig wieder kältere Luft ein.

———————-

22.1.2019 – 13:40 Uhr

Weiterhin wird von einem Hoch über Russland und einem Tief über dem Mittelmeer Kaltluft nach Deutschland geführt. Niederschläge sind hierzu bei uns im Westen kein großes Thema, der Wind weht morgen schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen am Tage 2°, in der Nacht fallen sie auf -4°.

Wie geht es weiter?

Am Wochenende überquert uns ein Tief Richtung Mittelmeer und führt kurzzeitig mildere Luftmassen heran. Die Niederschläge fallen im Flachland als Regen, oberhalb etwa 400m als Schnee. Danach gehen die Temperaturen wieder etwas zurück.

———————-

21.1.2019 – 14:15 Uhr


Ein Tief über Island verlagert sich über uns hinweg Richtung Mittelmeer und wird zum Wochenende hin mildere Luftmassen heran führen.
Die extreme Kälte in den Nächten ist vorerst Geschichte, morgen erwarten uns hier im Westen nächtliche Tiefstwerte von bis zu -5°, am Tage klettert das Thermometer knapp über die 0°Marke. Morgen dehnt sich ein Tiefdruckausläufer aus Richtung Frankreich her nach Westdeutschland aus und führt in den Nachmittagsstunden zu leichten Schneefällen.

Wie geht es weiter?
Das Hochdruckgebiet über den Azoren hat gegen die hohe Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik keine Chance, sich nach Norden auszudehnen und den Tiefs den Weg zu versperren. Damit erreichen uns zum Wochenende erneut Tiefs und führen eine Milderung herbei. Das heißt auch, dass sich wieder ein nasskalter Wettercharakter durchsetzt.

———————-

20.1.2019 – 20:30 Uhr


Deutschland liegt weiterhin in der Zufuhr von Kaltluft, welche von einem Tief über dem Mittelmeer zu uns gelenkt wird.
Dabei bleibt es schwach windig, Niederschlag ist allenfalls im Norden und im Süden ein Thema, in der Mitte ziehen lockere Wolkenfelder durch, größtenteils ist es sonnig. Die Temperaturen sinken im Westen auf bis zu minus 8°, am Tage erreichen wir maximal 2°.

Wie geht es weiter?
Ein richtiger Winter, mit Dauerfrost und Schnee auch über dem Westen, hat es weiterhin schwer. Das Hoch über den Azoren versucht sich immer wieder nach Norden auszudehnen, doch da die massive Kaltluftzufuhr über dem östlichen Kanada anhält, existiert über dem Atlantik eine hohe Tiefdruckaktivität. Aktuell verhindert ein Tiefdruckkomplex über Island die Norderweiterung. Somit bleibt es vorerst beim “Winter-Light”.

———————-

19.1.2019 – 17:25 Uhr


Deutschland befindet sich in einem gradientenschwachen Umfeld unter der Zufuhr von Kaltluft aus östlichen Richtungen.
Morgen erwartet uns sonniges Wetter, bei schwachen Winden erreichen die Temperaturen hier bei uns im Westen 3°, nachdem es sich in der Nacht bis auf -7° abkühlt.

Wie geht es weiter?
Wir verbleiben unter Hochdruckeinfluss. Die Temperaturen werden weiterhin tagsüber knapp über 0° bleiben, in den Nächten kühlt es sich je nach Aufklaren auf bis zu -8° ab.
Am Dienstag überquert uns wahrscheinlich ein Tiefdruckgebiet. Auf seinem Weg zum Mittelmeer bringt es uns im Westen eventuell Schnee bis ins Flachland.
Morgen mehr dazu.

———————-

18.1.2019 – 14:30 Uhr

Die Kühlschranktür bleibt geöffnet, denn die Zufuhr arktischer Luftmassen verfestigt sich, die Temperaturen nisten sich im Frostbereich ein.
Morgen erwarten wir hier im Westen Höchsttemperaturen von 4°, in der Nacht fällt das Thermometer bis auf -5°, im Süden herrscht Dauerfrost.
Niederschlag ist kein Thema, der Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen.

Wie geht es weiter?
Die winterliche Wetterlage bleibt erhalten, die nächtlichen Tiefstwerte werden noch etwas absacken. Der Sonntag wird sonnig bei Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt.
Der instabile Polarwirbel lässt die Wettermodelle immer mehr Richtung Vollwinter bis ins Flachland tendieren.
Es bleibt weiterhin spannend.

———————-

17.1.2019 – 18:30 Uhr


Mit Durchzug des Tiefausläufers heute beginnt nun die Zufuhr arktischer Luftmassen.
Die Strömung dreht auf nördliche Richtungen, gleichzeitig dehnt sich das Hoch über den Azoren nach England aus, was die Tiefs vom Atlantik am Durchkommen hindert.
Morgen ziehen letzte Schauer ab und es stellt sich ruhigeres Winterwetter ein, die Temperaturen erreichen zwischen 4° im Norden und 0° im Süden, dort und in Lagen oberhalb 500m stellt sich Dauerfrost ein. Die Nächte werden überall frostig, die Skala reicht von -3° im Westen bis -7° im Süden.

Wie geht es weiter?
Das Hoch wird sich weiter nach Island ausdehnen und die Zufuhr polarer Luftmassen wird anhalten. Noch immer ist unklar, wie sich der Polarwirbel verhalten wird, dessen Funktion sich sehr auf unser Wetter auswirken wird.
Wir bleiben am Ball.

———————-

15.1.2019 – 18:00 Uhr


Weiterhin strömt eine für diese Jahreszeit zu milde Luftmasse zu uns. Verursacher ist das Hoch über den Azoren und das Tief über Skandinavien, das morgen im Norden für einzelne Niederschläge und stürmischen Wind sorgt.
Über dem Süden macht sich der Keil des Hochs bemerkbar und sorgt dort für ruhiges Wetter, bei weiterer Milderung dort setzt unterhalb 1000m Tauwetter ein.
Die Temperaturen bewegen sich zwischen 8° im Norden und Westen und 4° im Süden.

Wie geht es weiter?
Weiterhin versucht das Hoch sich nach Norden auszudehnen, doch noch wird es von den wie an einer Perlenschnur aufgereihten Tiefs daran gehindert.
Die Wettermodelle können sich einfach nicht entscheiden, ob es bei dieser milden Westwetterlage bleibt oder ob sich die Wetterlage grundlegend ändert.
Schuld daran ist der instabile Polarwirbel, der, wie es sich abzeichnet, sich in Kürze zu teilen droht. Bislang zeichnet sich noch keine Struktur ab, wie sich diese Teilung verhalten wird. Davon ist abhängig, wie es bei uns weitergeht.
Dran bleiben ist die Devise.

_______________

13.1.2019 – 19:15 Uhr


Wir liegen weiterhin in der Zufuhr mäßig, nasskalter Atlantikluft.
Das Tief über Skandinavien verlagert sich geringfügig nach Osten, damit dreht die Strömung vorübergehend auf nördliche Richtungen und lässt die hohen Temperaturen von heute wieder absacken.
Morgen erwarten uns noch einzelne, stärkere Windböen, die Temperaturen liegen im Norden und Osten um 3°, im Süden und Westen bei maximal 5°.
Die Schneefallgrenze sinkt wieder auf etwa 500m, weitere Schneefälle sind in den Alpen zu erwarten, ansonsten bleibt es abgesehen von einzelnen Schauern trocken.

Wie geht es weiter?
Ein Wintereinbruch in den tieferen Lagen ist weiterhin nicht in Sicht, zu hoch ist die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik. Das Hoch nördlich der Azoren müsste sich nach Island ausdehnen, um die “Tiefdruckautobahn” zu unterbrechen und die Luftzuhr aus der Polarregion einzuleiten. Das gelingt jedoch vorerst nicht.
Somit bleibt es weiterhin wechselhaft.

_______________

12.1.2019 – 22:15 Uhr


Das Hoch über England zieht sich Richtung Azoren zurück und ebnet den Weg für Tiefdruckgebiete vom Atlantik. Eines davon überquert uns morgen.
Gegen Nachmittag kommt es zu Sturmböen, die im Norden auch Orkanstärke erreichen können, dazu fällt Regen bis in hohe Lagen, was in den Alpen besonders dramatisch ist, da zu dem schmelzenden Schnee auch noch der Regen kommt.
Die Temperaturen erreichen morgen 7 – 10°, entlang der Alpen 2 – 5°.

Wie geht es weiter?
Bis gestern ließen die Berechnungen der Modelle erkennen, dass das Wetter in der letzten Dekade des Januars umschwenkt Richtung Winter.
Davon ist heute nichts mehr zu erkennen, im Gegenteil:

Danach liegt das Hoch, dass für einen Wetterumschwung wichtig ist, weit draußen auf dem Atlantik und über den Azoren. Die starke Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik lässt ihm keine Chance, sich nach Norden auszudehnen. Am 21. macht sich ein Orkantief über Island auf den Weg nach Europa.
Es bleibt spannend.

_______________

11.1.2019 – 17:20 Uhr


Das Hoch über England zieht sich Richtung Azoren zurück und macht vorübergehend den Weg für Tiefdruckgebiete frei, schon morgen zieht ein von Island kommendes Tief nach Skandinavien, dabei wird milde Luft heran geführt.
Morgen legt der Wind aus westlichen Richtungen zu und lässt die Temperaturen bis Sonntag auf rund 9° ansteigen. Die Niederschlagsaktivität steigt ab morgen deutlich an.

Wie geht es weiter?

Zunehmend sicherer werden die Prognosen der Wettermodelle dahingehend, dass sich in der letzten Januardekade ein Wintereinbruch durchsetzen könnte.
Danach wird die Tiefdruckrinne auf dem Atlantik durch ein sich Richtung Nordmeer ausdehnendes Hochdruckgebiet unterbrochen und der Zufuhr arktischer Luftmassen wären damit die Tore geöffnet.
Wie gesagt, das sind derzeit Prognosen, ob sie eintreffen, zeigen die nächsten Tage.

_______________

10.1.2019 – 18:30 Uhr


Deutschland liegt weiterhin im Zustrom gemäßigt kalter Atlantikluft.
Morgen überquert uns von Norden her ein schwacher Tiefausläufer, der am Abend die Alpen erreicht. Im Norden und Westen gehen die Niederschläge bei bis zu 8° als Regen nieder, im Süden bei Temperaturen um den Gefrierpunkt weiterhin als Schnee.

Wie geht es weiter?
Ein Tief bei Island zieht am Freitag nach Skandinavien und vereint sich mit dem stationären Tiefdruckkomplex. Dabei wird der Wind bei uns deutlich zulegen, an der Küste und in den Bergen Sturmstärke erreichen, am Sonntag werden schwere Sturmböen erwartet, dabei dreht der Wind von West auf Nordwest.
Die Temperaturen erreichen bis Samstag die 10°-Marke, mit Änderung der Windrichtung sinken sie wieder ab.

______________

9.1.2019 – 21:00 Uhr


Das Tief, was uns gestern Sturm und Niederschläge beschert hat, ist nach Südosten abgezogen und hat seinen Einfluss auf Deutschland verwirkt.
Zwischen dem Hoch über England und einem massiven Tief über Skandinavien wird weiterhin nasskalte Luft zu uns geführt. Die beim Durchzug des Sturmtiefs eingeflossene Polarluft erwärmt sich langsam wieder, morgen zwischen 4° im Norden und 0° im Süden bei weiter anhaltenden Schneefällen auf 8° im Norden und 1° im Süden am Freitag.

Wie geht es weiter?
Am Samstag überquert uns ein weiteres Tief, welches am Samstag und Sonntag für weitere Niederschläge in Form von Regen im Flachland und Schnee Ober halb 500m sorgen wird.
Im weiteren Verlauf wird die Schneefallgrenze vorübergehend auf 1000m ansteigen. In der kommenden Woche wird sich zeigen, in wie weit der sich aktuell gestörte Polarwirbel, der sich den Prognosen nach teilen wird, an der Ausbildung eines kalten Winterwetters beteiligen wird.

______________

7.1.2019 – 18:20 Uhr


Ein Sturmtief zieht heute Nacht und morgen vom Atlantik über die Ostsee nach Polen.
Im Zeitraum des Durchzuges muss in seinem Umfeld mit Sturmböen bis Windstärke 8 im Flachland gerechnet werden, im Bergland sind auch Orkanböen möglich.
Viel Regen wird nicht mitgeführt. Die Temperaturen morgen erreichen noch einmal Werte zwischen 8° im Norden und 4° im Süden, bevor sie dann am Mittwoch zurück gehen.

Wie geht es weiter?
Am Mittwoch fließt zwischen dem Hoch über England und dem Tief über Osteuropa vorübergehend Kaltluft arktischen Ursprungs ein, welche in den Alpen erneut für kräftigen Schneefall sorgen wird, im Norden und Westen sind Schneeschauer bis in die Niederungen möglich. Richtung Wochenende gehen die Temperaturen wieder nach oben.

______________

6.1.2019 – 16:50 Uhr


Ein kräftiges Hoch über den britischen Inseln lenkt feuchtkalte Luft nach Deutschland.
Eingelagerte Störungen sorgen für Schauer, unterhalb etwa 800m als Regen.
Im Stau der Alpen führt der Dauerschneefall für teils chaotische Verhältnisse, die Lawinengefahr steigt weiter.
Morgen noch relativ ruhiges Wetter bei Temperaturen zwischen 5 und 8°, im Süden um 0° Dauerfrost. Abgesehen von den Alpen sind keine nennenswerten Niederschläge zu erwarten.

Wie geht es weiter?
Warum wird es bei uns im Westen und Norden nicht so kalt?
Die Kaltluft muss einen weiten Weg über den Atlantik und die Nordsee zurücklegen, wo sie sich bei Wassertemperaturen von aktuell 7° erwärmen kann.
Ein dauerhaftes Absinken ist auf Grund der stabilen Lage des Hochs vorerst nicht zu erwarten. Am Dienstag kommt es nach der Überquerung eines Sturmtiefs kurzzeitig zu einem Temperaturrückgang.

______________

5.1.2019 – 17:00 Uhr

Weiterhin hält sich im Norden und Westen Deutschlands eine nasskalte Wetterlage mit Schneefällen oberhalb etwa 500m, im Süden im Stau der Nordalpen Dauerschnee, dort werden bis zu 80cm Neuschnee erwartet.
Am Sonntag steigen die Temperaturen über der Mitte auf etwa 5°, im nördlichen Teil auf etwa 8° an, im Süden Dauerfrost. Ein mäßiger Wind weht aus Nordwest.

Wie geht es weiter?
Die Windumkehr in der Stratosphäre hat sich wie erwartet weiter verstärkt, beträgt heute -52 km/h und wird sich weiter verstärken, die Auswirkungen auf die unteren, unser Wetter bestimmenden Luftschichten ist noch immer unklar.
Fakt ist, dass uns am Dienstag ein Sturmtief von der Nordsee her überquert und nachfolgend die Temperaturen kurzfristig absinken lassen wird.

______________

4.1.2019 – 07:12 Uhr

Der Winter hält sich noch zurück. Ein Hoch über England lenkt nasskalte Luft nach Deutschland, nördlich der Mittelgebirge sind einzelne Schauer möglich, oberhalb etwa 400m als Schnee.
Die Temperaturen erreichen hier im Westen um die 5°.

Wie geht es weiter?
In der Stratosphäre hat vor drei Tagen über der Arktis eine Windumkehr eingesetzt. Normalerweise herrscht zu dieser Jahreszeit dort ein Wind mit einer Geschwindigkeit von +140 km/h (West –> Ost).
Aktuell gibt es dort Geschwindigkeiten von -45 km/h (Ost –> West), die noch weiter zunehmen werden. Das wird Auswirkungen auf die unteren Luftschichten haben, sprich den Polarwirbel, der ebenfalls von West nach Ost strömt.
Dieser könnte dadurch zum Erliegen kommen oder sich splitten.
Grundsätzlich hängt unser Wetter davon ab, wie sich das aktuelle Hoch über England verhält. Bleibt es dort liegen, verbleiben wir im Zustrom nasskalter Luftmassen vom Atlantik, was eher Regen als Schnee bedeutet.
Dehnt es sich weiter nach Norden aus und verlagert sich dabei weiter nach Westen, kommen wir in den Zustrom von Polarluft aus Skandinavien, welche den Winter einläuten könnte.
Eine Klärung bringen die kommenden Tage.

© 2019 emscherwetter

Theme von Anders NorénHoch ↑

Diese Seite benutzt Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung