31.1.2019 – 18:00 Uhr

Heute Nacht und morgen früh beeinflusst den Westen ein Tief, es bringt anfangs Schnee und später Regen, was zu gefährlicher Glätte führen kann. Morgen lässt sich dann auch hin und wieder die Sonne blicken, die Temperaturen steigen vorderseitig des Tiefs bei südlichen Winden auf 6°.

Wie geht es weiter?

Am Samstag überquert uns das Tief Richtung Polen, nach Durchzug dreht der Wind auf nördliche Richtungen und lässt die Temperaturen wieder sinken.
In der kommenden Woche wird sich das Wetter durch das Ausdehnen des Hochs westlich von Spanien vorübergehend etwas beruhigen.

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30.1.2019 – 20:25 Uhr

Die Schneefälle im Westen von heute klingen in der Nacht und morgen früh langsam ab. Der Tag morgen gestaltet sich wechselhaft, nach letzten Schneefällen kann sich auch die Sonne zeigen, die Temperaturen erreichen tagsüber im Flachland 2° nach frostigen -2° in der Nacht.

Wie geht es weiter?
Keine Veränderung der Aussichten für einen nachhaltigen Winter im Flachland hier bei uns im Westen. Durch den aktuell massiven Kaltluftausbruch in den USA und Kanada wird die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik weiter befeuert. So bleibt es bei uns auch weiterhin beim nasskalten Witterungscharakter.

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29.1.2019 – 20:30 Uhr

Umgeben von Tiefs bleibt es auch morgen nasskalt. Am Vormittag setzt im Rheinland Schneefall ein, der sich im Laufe des Tages weiter nach Nordosten Richtung Ruhrgebiet und Münsterland ausweitet. Mit Straßenglätte muss vielerorts gerechnet werden. Die Temperaturen bleiben um den Gefrierpunkt hängen.

Wie geht es weiter?
Die Winterauswüchse mit Schnee und Eis im Flachland bleiben erst einmal noch Eintagsfliegen. Das Hoch über den Azoren wurde von den Tiefs auf dem Atlantik in seine Schranken gewiesen und macht noch keine Anstalten, dagegen anzukämpfen und ihnen den Weg abzuschneiden. Damit bleibt es im Flachland nasskalt, oberhalb etwa 400m dagegen bleibt es winterlich.

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28.1.2019 – 18:15 Uhr

Nasskalt – das ist das Schlagwort für das Wetter morgen im Westen. Wir liegen weiterhin im Wirkungsbereich von nacheinander durchziehenden Tiefs, Schauer gehen bis in die Niederungen als Schnee nieder, dann wieder in Regen und die Sonne lässt sich dann auch hin und wieder blicken, es bleibt beim Auf und Ab. Aufpassen sollte man aber auf jeden Fall auf den Straßen, es kann überall glatt werden.

Wie geht es weiter?
Wie man oben auf der Karte sieht: Der Tiefdrucktransport von West nach Ost reißt nicht ab, das Hoch über den Azoren hat nicht die Kraft, sich dagegen zu stemmen. Somit bleibt es vorerst bei diesem Mischmasch-Wetter.

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27.1.2019 – 20:30 Uhr

Das nach Osten ziehende Tief führt auf seiner Rückseite wieder etwas kältere Luft heran. Die Temperaturen erreichen morgen bei uns im Westen nur noch um die 4°, die nächtlichen Werte sinken Richtung Gefrierpunkt. Auch morgen begleitet uns der Regen durch den Tag, dazwischen mischen sich aber auch Graupel- und einzelne Schneeschauer.

Wie geht es weiter?
Weiterhin hat der Winter im Flachland des Westens keine Chance, es wird gelegentlich schneien, aber zum Ausbilden einer Schneedecke bietet der Januar durch die Plusgrade keine Gelegenheit. Es bleibt beim nasskalten Witterungscharakter.

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26.1.2019 – 21:10 Uhr

Mit Tagestemperaturen vonund nächtlichen Tiefstwerten von 5° bleibt es hier im Westen deutlich zu mild für diese Jahreszeit. Das Tief über der Nordsee führt die angewärmte Meeresluft aus Westen zu uns.
Sonne ist morgen kein Thema, dafür bleibt uns das nasse Grau von heute treu.

Wie geht es weiter?
Rückseitig des abziehenden Tiefs wird wieder vorübergehend kältere Luft aus Norden zu uns transportiert. Da diese Luftmassen jedoch weiterhin den Weg über die warme Nordsee nehmen müssen, ist ein Winter nach wie vor noch nicht in Sicht.

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25.1.2019 – 17:00 Uhr


Heute Nacht und morgen überquert uns vom Atlantik her ein Tief Richtung Mittelmeer. Aktuell beginnt es im Münsterland und im Ruhrgebiet zu schneien, der Schnee geht schnell in Regen über, dabei wird es anfangs auf dem gefrorenen sehr glatt.
Morgen wird es milder, bei 8° dreht der Wind auf westliche Richtungen und immer wieder fällt Regen. Frost ist vorerst kein Thema mehr.

Wie geht es weiter?
Der Miniwinter ist erst einmal zu Ende. Nach Durchzug des Tiefs vom Wochenende dreht die Grundströmung wieder auf nord- bis nordwestliche Richtungen und die Temperaturen gehen wieder leicht zurück, ein wirklicher Winterdurchbruch ist aber durch die hohe Tiefdruckaktivität über dem Atlantik noch nicht greifbar.

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23.1.2019 – 20:40 Uhr


Die Kaltluftzufuhr aus Osten hält vorerst an, dabei fallen bei uns im Westen die Temperaturen je nach Aufklaren auf bis zu -8° und bleiben auch tagsüber im Frostbereich. Die Sonne wird sich oft blicken lassen und der Wind weht schwach.

Wie geht es weiter?
Am Samstag überquert uns ein Tief, auf seiner Vorderseite wird milde Luft heran geführt und es fällt Niederschlag, der schnell in Regen übergeht.
VORSICHT!!! Auf dem gefrorenen Boden kann es dann sehr glatt werden.
Am Sonntag fließt dann rückseitig wieder kältere Luft ein.

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22.1.2019 – 13:40 Uhr

Weiterhin wird von einem Hoch über Russland und einem Tief über dem Mittelmeer Kaltluft nach Deutschland geführt. Niederschläge sind hierzu bei uns im Westen kein großes Thema, der Wind weht morgen schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen am Tage 2°, in der Nacht fallen sie auf -4°.

Wie geht es weiter?

Am Wochenende überquert uns ein Tief Richtung Mittelmeer und führt kurzzeitig mildere Luftmassen heran. Die Niederschläge fallen im Flachland als Regen, oberhalb etwa 400m als Schnee. Danach gehen die Temperaturen wieder etwas zurück.

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21.1.2019 – 14:15 Uhr


Ein Tief über Island verlagert sich über uns hinweg Richtung Mittelmeer und wird zum Wochenende hin mildere Luftmassen heran führen.
Die extreme Kälte in den Nächten ist vorerst Geschichte, morgen erwarten uns hier im Westen nächtliche Tiefstwerte von bis zu -5°, am Tage klettert das Thermometer knapp über die 0°Marke. Morgen dehnt sich ein Tiefdruckausläufer aus Richtung Frankreich her nach Westdeutschland aus und führt in den Nachmittagsstunden zu leichten Schneefällen.

Wie geht es weiter?
Das Hochdruckgebiet über den Azoren hat gegen die hohe Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik keine Chance, sich nach Norden auszudehnen und den Tiefs den Weg zu versperren. Damit erreichen uns zum Wochenende erneut Tiefs und führen eine Milderung herbei. Das heißt auch, dass sich wieder ein nasskalter Wettercharakter durchsetzt.

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20.1.2019 – 20:30 Uhr


Deutschland liegt weiterhin in der Zufuhr von Kaltluft, welche von einem Tief über dem Mittelmeer zu uns gelenkt wird.
Dabei bleibt es schwach windig, Niederschlag ist allenfalls im Norden und im Süden ein Thema, in der Mitte ziehen lockere Wolkenfelder durch, größtenteils ist es sonnig. Die Temperaturen sinken im Westen auf bis zu minus 8°, am Tage erreichen wir maximal 2°.

Wie geht es weiter?
Ein richtiger Winter, mit Dauerfrost und Schnee auch über dem Westen, hat es weiterhin schwer. Das Hoch über den Azoren versucht sich immer wieder nach Norden auszudehnen, doch da die massive Kaltluftzufuhr über dem östlichen Kanada anhält, existiert über dem Atlantik eine hohe Tiefdruckaktivität. Aktuell verhindert ein Tiefdruckkomplex über Island die Norderweiterung. Somit bleibt es vorerst beim “Winter-Light”.

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19.1.2019 – 17:25 Uhr


Deutschland befindet sich in einem gradientenschwachen Umfeld unter der Zufuhr von Kaltluft aus östlichen Richtungen.
Morgen erwartet uns sonniges Wetter, bei schwachen Winden erreichen die Temperaturen hier bei uns im Westen 3°, nachdem es sich in der Nacht bis auf -7° abkühlt.

Wie geht es weiter?
Wir verbleiben unter Hochdruckeinfluss. Die Temperaturen werden weiterhin tagsüber knapp über 0° bleiben, in den Nächten kühlt es sich je nach Aufklaren auf bis zu -8° ab.
Am Dienstag überquert uns wahrscheinlich ein Tiefdruckgebiet. Auf seinem Weg zum Mittelmeer bringt es uns im Westen eventuell Schnee bis ins Flachland.
Morgen mehr dazu.

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18.1.2019 – 14:30 Uhr

Die Kühlschranktür bleibt geöffnet, denn die Zufuhr arktischer Luftmassen verfestigt sich, die Temperaturen nisten sich im Frostbereich ein.
Morgen erwarten wir hier im Westen Höchsttemperaturen von 4°, in der Nacht fällt das Thermometer bis auf -5°, im Süden herrscht Dauerfrost.
Niederschlag ist kein Thema, der Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen.

Wie geht es weiter?
Die winterliche Wetterlage bleibt erhalten, die nächtlichen Tiefstwerte werden noch etwas absacken. Der Sonntag wird sonnig bei Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt.
Der instabile Polarwirbel lässt die Wettermodelle immer mehr Richtung Vollwinter bis ins Flachland tendieren.
Es bleibt weiterhin spannend.

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17.1.2019 – 18:30 Uhr


Mit Durchzug des Tiefausläufers heute beginnt nun die Zufuhr arktischer Luftmassen.
Die Strömung dreht auf nördliche Richtungen, gleichzeitig dehnt sich das Hoch über den Azoren nach England aus, was die Tiefs vom Atlantik am Durchkommen hindert.
Morgen ziehen letzte Schauer ab und es stellt sich ruhigeres Winterwetter ein, die Temperaturen erreichen zwischen 4° im Norden und 0° im Süden, dort und in Lagen oberhalb 500m stellt sich Dauerfrost ein. Die Nächte werden überall frostig, die Skala reicht von -3° im Westen bis -7° im Süden.

Wie geht es weiter?
Das Hoch wird sich weiter nach Island ausdehnen und die Zufuhr polarer Luftmassen wird anhalten. Noch immer ist unklar, wie sich der Polarwirbel verhalten wird, dessen Funktion sich sehr auf unser Wetter auswirken wird.
Wir bleiben am Ball.

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15.1.2019 – 18:00 Uhr


Weiterhin strömt eine für diese Jahreszeit zu milde Luftmasse zu uns. Verursacher ist das Hoch über den Azoren und das Tief über Skandinavien, das morgen im Norden für einzelne Niederschläge und stürmischen Wind sorgt.
Über dem Süden macht sich der Keil des Hochs bemerkbar und sorgt dort für ruhiges Wetter, bei weiterer Milderung dort setzt unterhalb 1000m Tauwetter ein.
Die Temperaturen bewegen sich zwischen 8° im Norden und Westen und 4° im Süden.

Wie geht es weiter?
Weiterhin versucht das Hoch sich nach Norden auszudehnen, doch noch wird es von den wie an einer Perlenschnur aufgereihten Tiefs daran gehindert.
Die Wettermodelle können sich einfach nicht entscheiden, ob es bei dieser milden Westwetterlage bleibt oder ob sich die Wetterlage grundlegend ändert.
Schuld daran ist der instabile Polarwirbel, der, wie es sich abzeichnet, sich in Kürze zu teilen droht. Bislang zeichnet sich noch keine Struktur ab, wie sich diese Teilung verhalten wird. Davon ist abhängig, wie es bei uns weitergeht.
Dran bleiben ist die Devise.

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13.1.2019 – 19:15 Uhr


Wir liegen weiterhin in der Zufuhr mäßig, nasskalter Atlantikluft.
Das Tief über Skandinavien verlagert sich geringfügig nach Osten, damit dreht die Strömung vorübergehend auf nördliche Richtungen und lässt die hohen Temperaturen von heute wieder absacken.
Morgen erwarten uns noch einzelne, stärkere Windböen, die Temperaturen liegen im Norden und Osten um 3°, im Süden und Westen bei maximal 5°.
Die Schneefallgrenze sinkt wieder auf etwa 500m, weitere Schneefälle sind in den Alpen zu erwarten, ansonsten bleibt es abgesehen von einzelnen Schauern trocken.

Wie geht es weiter?
Ein Wintereinbruch in den tieferen Lagen ist weiterhin nicht in Sicht, zu hoch ist die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik. Das Hoch nördlich der Azoren müsste sich nach Island ausdehnen, um die “Tiefdruckautobahn” zu unterbrechen und die Luftzuhr aus der Polarregion einzuleiten. Das gelingt jedoch vorerst nicht.
Somit bleibt es weiterhin wechselhaft.

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12.1.2019 – 22:15 Uhr


Das Hoch über England zieht sich Richtung Azoren zurück und ebnet den Weg für Tiefdruckgebiete vom Atlantik. Eines davon überquert uns morgen.
Gegen Nachmittag kommt es zu Sturmböen, die im Norden auch Orkanstärke erreichen können, dazu fällt Regen bis in hohe Lagen, was in den Alpen besonders dramatisch ist, da zu dem schmelzenden Schnee auch noch der Regen kommt.
Die Temperaturen erreichen morgen 7 – 10°, entlang der Alpen 2 – 5°.

Wie geht es weiter?
Bis gestern ließen die Berechnungen der Modelle erkennen, dass das Wetter in der letzten Dekade des Januars umschwenkt Richtung Winter.
Davon ist heute nichts mehr zu erkennen, im Gegenteil:

Danach liegt das Hoch, dass für einen Wetterumschwung wichtig ist, weit draußen auf dem Atlantik und über den Azoren. Die starke Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik lässt ihm keine Chance, sich nach Norden auszudehnen. Am 21. macht sich ein Orkantief über Island auf den Weg nach Europa.
Es bleibt spannend.

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11.1.2019 – 17:20 Uhr


Das Hoch über England zieht sich Richtung Azoren zurück und macht vorübergehend den Weg für Tiefdruckgebiete frei, schon morgen zieht ein von Island kommendes Tief nach Skandinavien, dabei wird milde Luft heran geführt.
Morgen legt der Wind aus westlichen Richtungen zu und lässt die Temperaturen bis Sonntag auf rund 9° ansteigen. Die Niederschlagsaktivität steigt ab morgen deutlich an.

Wie geht es weiter?

Zunehmend sicherer werden die Prognosen der Wettermodelle dahingehend, dass sich in der letzten Januardekade ein Wintereinbruch durchsetzen könnte.
Danach wird die Tiefdruckrinne auf dem Atlantik durch ein sich Richtung Nordmeer ausdehnendes Hochdruckgebiet unterbrochen und der Zufuhr arktischer Luftmassen wären damit die Tore geöffnet.
Wie gesagt, das sind derzeit Prognosen, ob sie eintreffen, zeigen die nächsten Tage.

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10.1.2019 – 18:30 Uhr


Deutschland liegt weiterhin im Zustrom gemäßigt kalter Atlantikluft.
Morgen überquert uns von Norden her ein schwacher Tiefausläufer, der am Abend die Alpen erreicht. Im Norden und Westen gehen die Niederschläge bei bis zu 8° als Regen nieder, im Süden bei Temperaturen um den Gefrierpunkt weiterhin als Schnee.

Wie geht es weiter?
Ein Tief bei Island zieht am Freitag nach Skandinavien und vereint sich mit dem stationären Tiefdruckkomplex. Dabei wird der Wind bei uns deutlich zulegen, an der Küste und in den Bergen Sturmstärke erreichen, am Sonntag werden schwere Sturmböen erwartet, dabei dreht der Wind von West auf Nordwest.
Die Temperaturen erreichen bis Samstag die 10°-Marke, mit Änderung der Windrichtung sinken sie wieder ab.

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9.1.2019 – 21:00 Uhr


Das Tief, was uns gestern Sturm und Niederschläge beschert hat, ist nach Südosten abgezogen und hat seinen Einfluss auf Deutschland verwirkt.
Zwischen dem Hoch über England und einem massiven Tief über Skandinavien wird weiterhin nasskalte Luft zu uns geführt. Die beim Durchzug des Sturmtiefs eingeflossene Polarluft erwärmt sich langsam wieder, morgen zwischen 4° im Norden und 0° im Süden bei weiter anhaltenden Schneefällen auf 8° im Norden und 1° im Süden am Freitag.

Wie geht es weiter?
Am Samstag überquert uns ein weiteres Tief, welches am Samstag und Sonntag für weitere Niederschläge in Form von Regen im Flachland und Schnee Ober halb 500m sorgen wird.
Im weiteren Verlauf wird die Schneefallgrenze vorübergehend auf 1000m ansteigen. In der kommenden Woche wird sich zeigen, in wie weit der sich aktuell gestörte Polarwirbel, der sich den Prognosen nach teilen wird, an der Ausbildung eines kalten Winterwetters beteiligen wird.

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7.1.2019 – 18:20 Uhr


Ein Sturmtief zieht heute Nacht und morgen vom Atlantik über die Ostsee nach Polen.
Im Zeitraum des Durchzuges muss in seinem Umfeld mit Sturmböen bis Windstärke 8 im Flachland gerechnet werden, im Bergland sind auch Orkanböen möglich.
Viel Regen wird nicht mitgeführt. Die Temperaturen morgen erreichen noch einmal Werte zwischen 8° im Norden und 4° im Süden, bevor sie dann am Mittwoch zurück gehen.

Wie geht es weiter?
Am Mittwoch fließt zwischen dem Hoch über England und dem Tief über Osteuropa vorübergehend Kaltluft arktischen Ursprungs ein, welche in den Alpen erneut für kräftigen Schneefall sorgen wird, im Norden und Westen sind Schneeschauer bis in die Niederungen möglich. Richtung Wochenende gehen die Temperaturen wieder nach oben.

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6.1.2019 – 16:50 Uhr


Ein kräftiges Hoch über den britischen Inseln lenkt feuchtkalte Luft nach Deutschland.
Eingelagerte Störungen sorgen für Schauer, unterhalb etwa 800m als Regen.
Im Stau der Alpen führt der Dauerschneefall für teils chaotische Verhältnisse, die Lawinengefahr steigt weiter.
Morgen noch relativ ruhiges Wetter bei Temperaturen zwischen 5 und 8°, im Süden um 0° Dauerfrost. Abgesehen von den Alpen sind keine nennenswerten Niederschläge zu erwarten.

Wie geht es weiter?
Warum wird es bei uns im Westen und Norden nicht so kalt?
Die Kaltluft muss einen weiten Weg über den Atlantik und die Nordsee zurücklegen, wo sie sich bei Wassertemperaturen von aktuell 7° erwärmen kann.
Ein dauerhaftes Absinken ist auf Grund der stabilen Lage des Hochs vorerst nicht zu erwarten. Am Dienstag kommt es nach der Überquerung eines Sturmtiefs kurzzeitig zu einem Temperaturrückgang.

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5.1.2019 – 17:00 Uhr

Weiterhin hält sich im Norden und Westen Deutschlands eine nasskalte Wetterlage mit Schneefällen oberhalb etwa 500m, im Süden im Stau der Nordalpen Dauerschnee, dort werden bis zu 80cm Neuschnee erwartet.
Am Sonntag steigen die Temperaturen über der Mitte auf etwa 5°, im nördlichen Teil auf etwa 8° an, im Süden Dauerfrost. Ein mäßiger Wind weht aus Nordwest.

Wie geht es weiter?
Die Windumkehr in der Stratosphäre hat sich wie erwartet weiter verstärkt, beträgt heute -52 km/h und wird sich weiter verstärken, die Auswirkungen auf die unteren, unser Wetter bestimmenden Luftschichten ist noch immer unklar.
Fakt ist, dass uns am Dienstag ein Sturmtief von der Nordsee her überquert und nachfolgend die Temperaturen kurzfristig absinken lassen wird.

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4.1.2019 – 07:12 Uhr

Der Winter hält sich noch zurück. Ein Hoch über England lenkt nasskalte Luft nach Deutschland, nördlich der Mittelgebirge sind einzelne Schauer möglich, oberhalb etwa 400m als Schnee.
Die Temperaturen erreichen hier im Westen um die 5°.

Wie geht es weiter?
In der Stratosphäre hat vor drei Tagen über der Arktis eine Windumkehr eingesetzt. Normalerweise herrscht zu dieser Jahreszeit dort ein Wind mit einer Geschwindigkeit von +140 km/h (West –> Ost).
Aktuell gibt es dort Geschwindigkeiten von -45 km/h (Ost –> West), die noch weiter zunehmen werden. Das wird Auswirkungen auf die unteren Luftschichten haben, sprich den Polarwirbel, der ebenfalls von West nach Ost strömt.
Dieser könnte dadurch zum Erliegen kommen oder sich splitten.
Grundsätzlich hängt unser Wetter davon ab, wie sich das aktuelle Hoch über England verhält. Bleibt es dort liegen, verbleiben wir im Zustrom nasskalter Luftmassen vom Atlantik, was eher Regen als Schnee bedeutet.
Dehnt es sich weiter nach Norden aus und verlagert sich dabei weiter nach Westen, kommen wir in den Zustrom von Polarluft aus Skandinavien, welche den Winter einläuten könnte.
Eine Klärung bringen die kommenden Tage.